Preisanstieg im ersten Quartal wahrscheinlich

Quelle: Pexels (CC0)

 

Drei Jahre nach dem Rutsch der Ölpreise scheinen die Preise bald wieder zu steigen. Grund dafür ist die Reduzierung der Förderung, womit weniger Rohöl auf den Markt gelangen wird. Wichtige Exporteure haben sich zugesichert die Förderung bis Ende 2018 zu reduzieren, womit der Preis stabilisiert werden soll. Genauso dürfte aber von Bedeutung sein, dass die Vorräte der Öllager in den vergangenen Monaten zurückgegangen sind.

Grund dieser Entwicklung ist die weltweit nach wie vor steigende Nachfrage. Nachdem die Förderung von US-amerikanischem Schiefer-Öl in den letzten Jahren deutlich erhöht wurde, sind wegen der niedrigen Preise viele andere Förderprojekte nicht realisiert worden. Die unabhängige Consultingfirma Rystad Energy erklärt das damit, dass zur Zeit durch die große Förderung von Schiefer-Öl ein weltweites Überangebot hervorgebracht wurde. Dadurch wurden Investitionen in große, konventionelle Ölfelder eingestellt. Nach Expertenmeinung müsste der Ölpreis mittelfristig bei mindestens 80 Dollar (derzeit 58 Dollar) bleiben, damit sich Investitionen in Tiefsee-Projekte an der westafrikanischen Küste oder in Brasilien auszahlen.

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