Grüne fordern das Ende für Verbrennungsmotoren

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Mehr als 200 km mit einer Ladung entspannt fahren trotz Elektromotor – die Zukunft des Autos. Foto: pexels.com

 

Die Grünen verlangen, dass ab 2030 keine Autos mit Verbrennungsmotor mehr zugelassen werden. Damit soll die Elektromobilität begünstigt werden. Die Grünen erwarten, dass „immer mehr Autos weltweit eine der größten Bedrohungen für das Klima und für die menschliche Gesundheit“ sind. Eine notwendige „Verkehrswende“ sei auch im Sinne der Autoindustrie, die sich mit dem Festhalten am Verbrennungsmotor in eine Sackgasse navigiert hat. Der Eklat um gefälschte Diesel-Abgaswerte müsse ein „Weckruf“ sein. Es solle flotter auf Elektroantriebe geswitcht werden.

Die Parteichefin der Grünen meint, dass der Verbrennungsmotor ein Auslaufmodell und der Umstieg auf klimafreundliche Elektromobilität überfällig sei. Unvermeidlich sei generell eine grundlegende Neuausrichtung der Verkehrspolitik und eine Umschichtung des Güter- und Luftverkehrs auf die Bahn. Ebenso soll die Lkw-Maut auf das komplette Straßennetz ausgedehnt werden.

Anton Hofreiter, Vorsitzender der grünen Bundestagsfraktion, zeigt im Welt-Interview Verständnis dafür, dass aktuelle Elektroautos bezüglich Preis und Reichweite noch nicht mit Benzin- und Dieselautos mithalten: „Wir brauchen mehr Forschung. Wir brauchen bessere Modelle. Wir brauchen mehr Druck in die Richtung, dass die Leute nicht bereit sind unendlich viel Geld auszugeben für ein Fahrzeug, das nach 200 km stehen bleibt.“ Ziel sei es nicht nur die Umwelt zu schützen, sondern auch die deutsche Fahrzeugindustrie zukunftsfit zu machen, um nicht über zu bleiben.

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